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Historie Zur Geschichte von Schloss Purschenstein in Verbindung mit der Familie von Schönberg Als einer der ältesten Ritterburgen Sachsens liegt Purschenstein im romantischen oberen Flöhatal, direkt am früheren „Alten Böhmischen Steig“. Außerdem ging hier die alte Salzstraße vorbei. Als „Castrum Borsensteyn“ 1289 erstmals urkundlich erwähnt, ist sie wohl tatsächlich um 1200 vom böhmischen Ritter Borso II. von Riesenburg erbaut worden. Von seinem Namen soll sich der Name Purschenstein ableiten.
Der Besitz der Familie von Schönberg ging in eine Stiftung über. Ein Teil des Inventars kann man heute im Schloss Nossen anschauen. Baugeschichte
Geprägt wurde der Baustil durch die Renaissance, zu erkennen an den Türgewänden, Malereien und Wendelstein. In dieser Zeit wurde auch der Turm mit der Uhr errichtet, welcher eine kleine Kapelle beherbergt. Der große Bergfried mit seiner 2,85 Meter dicken Mauer und 42 Meter Höhe entstand schon eher.
Von 1951 bis 1955 nutzte man das Schloss als Kinderheim, danach diente es bis 1989 als Kulturhaus.
Am 3. April 1989 brannten große Teile des Schlosses aus. Im Jahre 2005 wurde das Schloss von der niederländischen Familie R. Praagman erworben und zu einem der schönsten Schlosshotels umgebaut. Quelle: www.familie-von-schoenberg.de Wappengeschichte In Kalabrien, nahe am Toskanischen Meere, liegt eine kleine Stadt mit einem Bergschloss, Belmonte genannt. Dahin kam 600 Jahre vor Christus Geburt mit den ersten Rhätiern zur Zeit des Römischen Königs Tarquinus Priscos eine Familie, die sich zu hohen Ehren und Würden erhob. Diese Herren von Belmont übersiedelten in der Folgezeit nach Chur in Graubünden, verdeutschten ihren Namen und nannten sich von Schönberg. Sie waren im Jahre 775 unter denjenigen Grafen und Herren, mit welchen Karl der Große nach der Eroberung der Feste Brunsbergerrath, wie und wo er Gott zu danken und ehren ein Benediktiner Kloster erbauen möchte. Aus der Schweiz verbreiteten sie sich nach Hessen und hausten da selbst an der Diemel in ihrem Schlosse Schönenberg, an welchem noch an heutigem Tage die Trümmer zu sehen sind. Auch am Rheinstrome breiteten sie sich aus und kamen von dort nach Meißen, Sachsen, Böhmen, Schlesien und der Lausitz. Ihr Wappenschild zeigt einen springenden Löwen, der zu oberen Hälfte rot, zur untern Hälfte grün ist. Es soll nämlich einmal ein Ritter aus dieser Familie im gelobten Land am Ufer eines Flusses, der sehr morastig und mit Schilf bewachsen war, von einem Löwen überfallen worden sein. Als ihn nach langem und beschwerlichem Kampf der Ritter erlegte, fand es sich, dass der Löwe zur Hälfte mit Meerlinsen bedeckt war und deshalb grün aussah. (aus: Geschlechts-Namen und Wappensagen des Adels deutscher Nation, G. Schönfelds Verlagsbuchhandlung, Dresden, 1876). |
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